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Darts

Pfeile auf die Scheibe werfen – ruhige Hand, Kopfrechnen und viel Wiederholung.

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Worum es geht

Pfeile auf die Scheibe werfen – ruhige Hand, Kopfrechnen und viel Wiederholung. Damit zählt Darts zu den beliebten Ideen im Bereich Sport & Bewegung.

Darts hat den größten Abstand zwischen Einstieg und Ernsthaftigkeit. Drei Pfeile werfen kann jeder nach zwei Minuten, und genau deshalb hängt in so vielen Kneipen ein Board. Sobald es aber um Konstanz geht, wird aus dem Zeitvertreib eine erstaunlich technische Angelegenheit mit erstaunlich wenig Bewegung.

Worauf es ankommt, ist ein Ablauf, der sich hundertmal gleich wiederholt: Stand, Griff, Zug, Loslassen. Nichts daran ist anstrengend, und trotzdem liegen zwischen einem guten und einem schlechten Abend Welten. Dazu kommt das Rechnen, denn du musst nicht nur treffen, sondern jederzeit wissen, welcher Rest übrig bleibt und wie er sich schließen lässt.

Der Zugang läuft fast immer über einen von drei Wegen: die Kneipe um die Ecke, ein Verein mit Ligabetrieb oder ein Board an der eigenen Wand. In der Kneipe ist es am geselligsten, der Verein bringt Struktur und Gegner auf Augenhöhe, und zu Hause findet das eigentliche Üben statt. Wer besser werden will, braucht am Ende alle drei.

Für wen es passt

Ob Darts zu dir passt? Schau, ob das auf dich zutrifft:

Woran es scheitern könnte – eher nichts für dich, wenn …

Wer Bewegung sucht, steht hier stundenlang fast auf derselben Stelle.

Steckbrief

Zeitbedarf pro Wochesehr wenig – geht gut nebenbei
Einstiegskosten€ – sehr günstig
Laufende Kostenkeine laufenden Kosten
Platzbedarfeine Ecke genügt
Körperliche Anforderungleicht körperlich
Drinnen oder draußenvor allem drinnen
Allein oder Gruppeallein oder mit anderen
Temporuhig und sitzend
Strukturplanvoll und strukturiert
Einstiegsalterbesser ab 12

Was es kostet

Einstieg

Niedrig. Ein ordentliches Sisalboard und ein Satz Pfeile liegen zusammen im unteren bis mittleren zweistelligen Bereich. Dazu kommt eine Wandhalterung oder ein Surround, damit die Wand die Fehlwürfe nicht abbekommt.

Laufende Kosten

Kaum etwas. Flights und Schäfte sind Verbrauchsmaterial und kosten wenig, ein Board hält bei gelegentlichem Spiel jahrelang. Vereinsbeiträge im Dartsport gehören zu den niedrigsten überhaupt, und in der Kneipe zahlst du höchstens deine Getränke.

Spartipp

Kauf ein vernünftiges Board und einen einfachen Satz Pfeile, nicht umgekehrt. Ein billiges Board mit Metallspinne lässt Pfeile abprallen und verdirbt jeden Übungsabend. Und wechsle die Pfeile erst, wenn du einen stabilen Wurf hast, sonst schiebst du jeden schlechten Abend aufs Material.

So startest du

So kommst du in Darts rein:

  1. Eine Scheibe mit Auffangring sicher an der Wand montieren
  2. Den Wurfabstand ausmessen und den Bewegungsablauf einschleifen
  3. Das Spiel 501 üben und die Restpunkte im Kopf rechnen

Was du zum Einstieg brauchst

  • Ein SisalboardSelbstheilende Naturfaser, in die sich die Spitze setzt, statt abzuprallen. Papier- oder Kunststoffboards für den Hausgebrauch sind der häufigste Grund für Frust am Anfang.
  • Ein Satz SteeldartsGewicht und Form sind Geschmackssache, wichtig ist, dass sie sich gleich anfühlen und du sie ruhig führen kannst. Für den Einstieg reicht ein Satz aus dem mittleren Preisbereich vollkommen.
  • Surround und WandschutzFehlwürfe landen zwangsläufig neben dem Board. Ein Schaumring schützt sowohl die Wand als auch die Spitzen deiner Pfeile.
  • Eine AbwurfmarkierungAbstand und Höhe sind genormt und entscheiden über deinen gesamten Wurf. Eine feste Markierung am Boden sorgt dafür, dass du zu Hause dieselbe Position hast wie im Verein.
  • Ersatzflights und SchäfteBeides bricht regelmäßig, meist wenn ein Pfeil auf den anderen trifft. Ein kleiner Vorrat verhindert, dass ein Abend an zwei Cent scheitert.
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Typische Anfängerfehler

Wie schnell du vorankommst

Die ersten Wochen fühlen sich sprunghaft an: Ein Abend läuft hervorragend, der nächste gar nicht, und beides hat wenig mit Fortschritt zu tun. Nach einigen Monaten regelmäßigen Übens wird die Streuung kleiner, und die Pfeile landen im selben Bereich statt über das ganze Board verteilt. Die Doppelfelder zuverlässig zu treffen, ist die Hürde, an der sich Kneipenspiel und Liga trennen. Kopfrechnen wird nebenbei besser, als dir lieb ist.

Spielarten und Varianten

Steeldarts

Metallspitzen auf Sisalboard, gezählt wird von Hand oder mit App. Die Form, die im Verein und im Fernsehen gespielt wird.

E-Darts oder Softdarts

Kunststoffspitzen auf einem Automaten, der selbst zählt. In Kneipen und Automatenaufstellungen verbreitet und ideal, wenn niemand rechnen will.

Kneipen- und Ligabetrieb

Feste Mannschaften spielen an festen Abenden gegeneinander, meist in lokalen Ligen. Der geselligste Weg zu regelmäßigen Gegnern.

Training allein

Feste Übungsformen wie das Abarbeiten der Zahlen der Reihe nach oder gezieltes Doppeltraining. Unspektakulär, aber der einzige Teil, der wirklich besser macht.

Wo du Anschluss findest

Der einfachste Zugang ist eine Kneipe mit Board, und viele davon haben eine Mannschaft, die in einer lokalen Liga spielt; fragen kostet nichts. Dartvereine gibt es inzwischen in vielen Städten, oft mit eigenen Übungsabenden für Anfänger und sehr niedrigen Beiträgen. Dartcenter und Sportsbars vermieten Boards stundenweise, das eignet sich gut zum Ausprobieren mit Freunden. Zu Hause brauchst du nur eine freie Wand mit ausreichend Abstand davor.

Häufige Fragen zu Darts

Steeldarts oder E-Darts für den Anfang?

Wenn du zu Hause üben willst, Steel: Ein Sisalboard ist günstig, leise genug und die verbreitetste Form im Verein. E-Darts nimmt dir das Rechnen ab und ist in Kneipen oft das, was gerade dasteht. Der Wurf selbst überträgt sich zwischen beiden gut.

Welche Pfeile soll ich kaufen?

Für den Einstieg fast egal, solange sie ordentlich verarbeitet sind. Gewicht ist Gewöhnungssache, und die meisten landen irgendwo im mittleren Bereich. Wichtiger ist, bei einem Satz zu bleiben, bis dein Wurf steht, statt alle paar Wochen zu wechseln.

Wie hänge ich das Board richtig auf?

Nach den offiziellen Maßen für Höhe und Abwurfabstand, die jeder Boardanleitung beiliegen und im Netz nachzulesen sind. Miss den Abstand vom Boden zur Mitte des Bullseye und die Entfernung zur Abwurflinie sorgfältig aus. Alles andere sorgt dafür, dass du dich im Verein neu umgewöhnen musst.

Wie werde ich tatsächlich besser?

Durch regelmäßiges, kurzes Üben mit einem Ziel statt langem Herumwerfen. Zwanzig Minuten gezieltes Doppeltraining bringen mehr als zwei Stunden freies Spiel. Und spiele gegen Menschen, die besser sind als du; im Verein findest du sie zuverlässiger als in der Kneipe.

Ist Darts überhaupt Sport?

Körperlich anstrengend ist es nicht, das lässt sich schwer bestreiten. Was es verlangt, sind Feinmotorik unter Druck, Konzentration über Stunden und die Fähigkeit, nach drei schlechten Würfen ruhig zu bleiben. Wer einmal ein Doppel zum Spielgewinn geworfen hat, während zwanzig Leute zuschauen, diskutiert die Frage seltener.

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